
Labor für Bienen-Diagnostik
Unser Aufgabenfeld:
Im Diagnostiklabor für Bienenkrankheiten analysieren wir Einsendungen von verstorbenen oder erkrankten Bienenvölkern. Mithilfe verschiedener Untersuchungsmethoden wie der klassischen Mikroskopie, weiterführenden bakteriologischen Anreicherungen und anschließenden massenspektrometrischen Keimdifferenzierungen können wir pathogene Krankheitserreger wie Pilze, Bakterien, Viren und Parasiten, die Bienen befallen, erkennen und bestimmen.
Schwerpunkt sind Untersuchungen zum Ausschluss oder Nachweis anzeigepflichtiger Bienenseuchen, aber auch Abklärung von Haltungs- und Pflegefehlern beim Auftreten von Faktorenerkrankungen helfen, die Bienengesundheit zu verbessern.
Befunderstellung, Beratung, überregionale Aufgaben:
Bakteriologische Untersuchung von Honig-Proben
Varroose-Diagnose und Futterkranzbeprobungen
Was macht unser Labor so besonders?
Unser Labor ist besonders, weil es
jährlich bis zu 2000 Proben aus Bienenvölkern untersucht, um Ursachen für
Erkrankungen oder abgestorbene Völker zu ermitteln. Dabei analysieren wir mit
modernsten diagnostischen Untersuchungsverfahren verschiedene Probenarten wie
Bienen, Brutwaben, Futterkranzproben, Bienenwachs und Honig, um schnell und
präzise bei Verdacht auf Krankheiten oder Seuchen zu helfen. Zudem unterstützen
wir bei der Gesundheitsbescheinigung für überregionale Wanderungen mit
Bienenvölkern und mit Monitoring-Projekten aus prophylaktischer Vorsorge.
Unsere schnelle und gründliche Diagnostik ist entscheidend, um Krankheiten
frühzeitig zu erkennen, Ausbreitungen zu verhindern und die Gesundheit der
Bienenvölker und damit ihre wichtige Bestäubungsleistung im Naturhaushalt zu
sichern.











